Wie oft gewinnen Steuerzahler vor dem Bundesfinanzhof?

Rund 40 Prozent der Verfahren vor dem Bundesfinanzhof, dem höchsten deutschen Steuergericht, werden zugunsten der Steuerzahler entschieden. Das ist eine bemerkenswert hohe Quote und deutet darauf hin, dass Finanzämter regelmäßig Bescheide erlassen, die einer gerichtlichen Prüfung nicht standhalten. Der frühere Vorsitzende Richter Heinz-Jürgen Pezzer brachte das Problem mit dem Satz auf den Punkt, vieles sei handwerklich schlecht gemacht. Für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler bedeutet das: Ein Einspruch gegen einen fragwürdigen Steuerbescheid lohnt sich häufiger, als viele annehmen, auch wenn der Weg durch die Instanzen Zeit und mitunter Verfahrenskosten kostet.

Vertiefung

Diese Frage ist Teil unseres Beitrags zu „Kuriose deutsche Rechtslagen, die es wirklich gibt: Von der Dashcam bis zum Bierdeckel". Dort findest du den Kontext und alle weiteren Aspekte.

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