Kiedy post na Instagramie to reklama: Obowiązek oznaczenia według wyroków BGH
Postujesz swoją linię produktów na Instagramie, linkujesz ją w feedzie - i zastanawiasz się, czy musisz to oznaczać jako reklamę? Odpowiedź rzadko jest tak jednoznaczna, jak chcieliby tego twórcy i firmy. BGH wyznaczył jasne granice kilkoma wyrokami w 2021 r. Od maja 2022 r. dodatkowo obowiązki reguluje ustawa o konkurencji nieuczciwej (UWG). Jeśli znasz kryteria, nie boisz się upomnienia za ukrytą reklamę - artykuł pokazuje, kiedy oznaczenie jest obowiązkowe, a kiedy nie.

Die BGH-Urteile als Fundament der Kennzeichnungspflicht
Am 9. September 2021 hat der Bundesgerichtshof mit drei Urteilen an einem Tag Klarheit in ein Feld gebracht, das vorher jeder Instagram-Account anders auslegte. Geklagt hatten Wettbewerbsverbände gegen Influencerinnen, die eigene Produkte und fremde Marken munter durcheinander präsentierten, ohne ein Wort zur Kennzeichnung zu verlieren. Der BGH stellte fest: Wer für einen Beitrag eine Gegenleistung erhält, betreibt eine geschäftliche Handlung im Sinne des Wettbewerbsrechts - und die muss als solche erkennbar sein.
Die vollständige Begründung liest sich sperrig, doch der Kern ist einfach: Der kommerzielle Zweck eines Beitrags darf sich nicht hinter Ästhetik verstecken. Nachzulesen ist das in der Pressemitteilung Nr. 170/2021 des Bundesgerichtshofs, die bis heute als Referenz für nahezu jede Abmahnung in diesem Bereich dient.
Unlauter handelt auch, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern sich dieser nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt, und das Nichtkenntlichmachen geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte.
So hält es der Bundesgerichtshof unter Verweis auf § 5a Absatz 6 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb fest. Zwar klingt das nach klassischem Paragraphendeutsch, doch übersetzt heißt es nichts anderes als: Verbraucher müssen auf den ersten Blick erkennen, ob sie gerade eine Empfehlung oder eine bezahlte Anzeige vor sich haben.
Verschärft hat sich die Lage seit dem 28. Mai 2022 zusätzlich: Mit der Neuregelung im UWG, wie sie easyRechtssicher im Detail beschreibt, wurde die Kennzeichnungspflicht direkt ins Gesetz geschrieben - Influencer-Marketing ist seither kein Grauzonen-Thema mehr, sondern eine gesetzlich klar adressierte Pflicht.
Wann Gegenleistung und Werblichkeit die Pflicht auslösen
Zwei Kriterien entscheiden, ob unter deinen Post ein Wort wie 'Anzeige' gehört. Wie BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte in ihrem Überblick zur UWG-Reform darlegen, ist das erste Kriterium die Gegenleistung: Geld, Rabatt oder ein kostenlos zugeschicktes Produkt - sobald ein Unternehmen dir etwas gibt, damit du postest, ist die Sache eindeutig.
Die Kennzeichnungspflicht wird immer dann ausgelöst, wenn der Influencer eine Gegenleistung vom Unternehmen bekommt. Dieses Gegenleistung kann auch ein der Schenkung des beworbenen Produktes liegen, so die Richter.
So bringt es die IHK Chemnitz unter Bezugnahme auf die BGH-Rechtsprechung auf den Punkt: Auch das geschenkte Produkt zählt als Gegenleistung, selbst wenn kein Cent fließt.
Das zweite Kriterium ist subtiler: die reine Werblichkeit eines Beitrags - fast hätte ich 'Verkaufsshow' geschrieben, doch das trifft es nur zur Hälfte. Preist du ein Produkt so überschwänglich an, dass der Post wie eine klassische Anzeige wirkt, mit Kaufaufforderung, Rabattcode und Verlinkung zum Shop, kann die Kennzeichnungspflicht greifen, auch ohne dass Geld geflossen ist.
Eine Ausnahme gibt es, wenn ein Produkt lediglich als Requisite im Bild auftaucht, ohne angepriesen zu werden - dann bleibt die Grenze für eine unentgeltliche Zuwendung laut urheberrecht.de bei 1.000 Euro Warenwert, bevor eine Kennzeichnung nötig wird.
Erhalten die Influencer für die Erwähnung von fremden Produkten Geld oder Sachwerte, dann ist eine Kennzeichnung stets erforderlich.
So fasst es Datenschutz-Generator.de unter Bezugnahme auf die BGH-Urteile zusammen. Bei fremden Marken ist die Grenze eng gezogen - eigene Produkte behandelt die Rechtsprechung, wie der nächste Abschnitt zeigt, doch etwas anders.
Eigenwerbung, Fremdwerbung und der offensichtliche kommerzielle Zweck
Bewirbst du ausschließlich dein eigenes Unternehmen, dein eigenes Produkt, deine eigene Dienstleistung, greift die Kennzeichnungspflicht nicht automatisch. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass der kommerzielle Zweck bei Eigenwerbung offensichtlich ist- immerhin verkaufst du erkennbar deine eigene Sache, kein fremdes Interesse steckt verborgen dahinter. Doch 'offensichtlich' ist Auslegungssache, und genau hier hat der BGH nachgelegt.
Wie die IHK München zu wettbewerbsrechtlichen Fragen im Online-Marketing ausführt, kommt es darauf an, ob der Account als Ganzes bereits erkennbar kommerziell auftritt - über Bio, Shop-Link, Kontaktangaben für Kooperationen.
Eine feste Follower-Grenze hat der Bundesgerichtshof bewusst nicht gezogen. In den Verfahren um Cathy Hummels und Leonie Hanne - mit 666.000 beziehungsweise 1,7 Millionen Followern - hielten die Richter den kommerziellen Charakter der Accounts jedoch für derart offensichtlich, dass er sich, wie WBS.LEGAL zur Einordnung des Urteils zusammenfasst, quasi von selbst erklärt.
Mag sein, dass ein Account mit zweihundert Followern anders zu bewerten ist, doch je größer die Reichweite, desto eher unterstellt die Rechtsprechung ein wirtschaftliches Interesse hinter jedem Post.
Richtig kennzeichnen - Begriffe, Platzierung und Sichtbarkeit
Die Begriffe 'Anzeige' oder 'Werbung' gelten als sicher, weil sie unmissverständlich sind. Formulierungen wie 'Sponsored by', 'Ad' oder ein einsam stehendes '#ad' irgendwo zwischen zwanzig anderen Hashtags reichen den Gerichten dagegen oft nicht - zu leicht übersehen, zu wenig eindeutig für ein deutsches Publikum.
Welche Formulierungen im Einzelnen als ausreichend gelten und welche nicht, hat easyRechtssicher in einer Übersicht zusammengetragen - die Kurzfassung: im Zweifel lieber 'Werbung' ausschreiben als auf Kürzel vertrauen.
- Der Hinweis steht am Anfang des Textes oder direkt im Bild, nicht am Ende nach fünf Zeilen Fließtext.
- Er ist ohne Klick auf 'mehr anzeigen' sofort sichtbar.
- Der eingebaute Instagram-Hinweis auf eine Kooperation reicht allein oft nicht, wenn der Beitrag zusätzlich beworben wird.
- Bei Reels und Videos sollte die Kennzeichnung sowohl im Text als auch im Bild oder gesprochen erfolgen.
Was bei Verstößen auf dich zukommt
Wer schleicht statt kennzeichnet, riskiert mehr als eine unangenehme Mail vom Anwalt eines Mitbewerbers. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sieht für Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht ein Bußgeld von bis zu 500.000 Euro vor, wie eRecht24 zur Schleichwerbung im Internet zusammenfasst - ein Rahmen, der in der Praxis selten ausgeschöpft wird, doch die Richtung vorgibt, wie ernst der Gesetzgeber das Thema nimmt.
Wie konkret es werden kann, zeigt ein Fall, den Slopek Rechtsanwälte dokumentieren: Eine Beauty- und Lifestyle-Influencerin musste für wiederholt unzureichend gekennzeichnete Kooperationen ein Bußgeld von 36.000 Euro zahlen - ein Betrag, der zeigt, dass Behörden bei Wiederholungstätern nicht zimperlich sind.
Neben Bußgeldern drohen Vertragsstrafen, wenn du dich in einer Unterlassungserklärung einmal zur Kennzeichnung verpflichtet hast und es danach erneut vergisst. Das OLG Bamberg hielt eine Vertragsstrafe von 5.100 Euro je Verstoß für nicht übermäßig hoch und damit für rechtmäßig.
Kennzeichnen kostet einen Wortlaut. Nicht kennzeichnen kostet mehr - deutlich mehr. Auch ohne Jura-Studium erkennst du diesen Unterschied schnell.
1. BGH Pressemitteilung Nr. 170/2021 2. BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte - Werbung kennzeichnen 3. eRecht24 - Schleichwerbung im Internet 4. easyRechtssicher - Influencer Werbung kennzeichnen 5. IHK München - Marketing im Internet 6. Slopek Rechtsanwälte - Vertragsstrafen bei Schleichwerbung 7. urheberrecht.de - Schleichwerbung Influencer 8. WBS.LEGAL - BGH zu Influencern 9. IHK Chemnitz - BGH konkretisiert Kennzeichnungspflichten 10. Datenschutz-Generator.de - BGH-Urteile Influencer
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Häufige Fragen
Czy muszę oznaczać swoje własne produkty na Instagramie jako reklamę?⌄
Zasadniczo nie, jeśli komercyjny cel posta jest już oczywisty. Jeśli jako właściciel własnego sklepu internetowego opublikujesz zdjęcie swojej kolekcji i Twoje konto, biografia lub link do sklepu wyraźnie pokazują, że promują Twoje przedsiębiorstwo, orzecznictwo nie wymaga dodatkowego oznaczenia jako 'reklama'. Inaczej wygląda to, gdy post jest sformułowany wyraźnie reklamowo - z kodem zniżki, bezpośrednią prośbą o zakup i linkiem do sklepu - bo wtedy granica między klasyczną reklamą zaciera się. W razie wątpliwości pomaga krótki przegląd własnego konta: jeśli wydaje się ono dla obcych osób wyraźnie biznesowe, jesteś bezpieczny.
Od ilu obserwujących moje konto automatycznie jest uważane za komercyjne?⌄
Nie ma ustalonej liczby, a to właśnie utrudnia sytuację wielu twórców. Federalny Sąd Najwyższy w swoich orzeczeniach z 2021 roku celowo nie ustalił granicy obserwujących, ale skupił się na ogólnych okolicznościach konta. W postępowaniach dotyczących Cathy Hummels i Leonie Hanne, posiadających odpowiednio 666 000 i 1,7 miliona obserwujących, sędziowie uznali charakter komercyjny za tak oczywisty, że nie wymagał dalszego oznaczenia. W przypadku mniejszych kont z kilkoma tysiącami obserwujących znaczenie ma bardziej biografia, wizerunek i częstość współprac. Kto regularnie otrzymuje lub promuje produkty, nie powinien polegać na rzekomej bezpiecznej liczbie obserwujących.
Jakie terminy są dozwolone do oznaczania reklamy na Instagramie?⌄
Za bezpieczne uważa się wyrazy 'reklama' i 'ogłoszenie', napisane w pełni i umieszczone dobrze widoczne. Sądy akceptują w pewnych sytuacjach także 'płatną współpracę', zwłaszcza w połączeniu z wbudowaną funkcją Instagrama do współpracy partnerów. Bardziej krytycznie względem skrótów takich jak '#ad', 'sponsored' lub czysto angielskich terminów patrzą orzecznictwo i organy nadzorcze, bo mogą nie być od razu zrozumiałe dla przeciętnego odbiorcy. Kluczowe znaczenie ma również umieszczenie: wskazanie musi pojawić się na początku tekstu lub być widoczne na obrazie, nie ukryte wśród wielu hashtagów na końcu długiego tekstu. W razie wątpliwości pełny, polski wariant jest najbezpieczniejszym wyborem.
Co się dzieje, gdy nie oznaczę posta reklamowego?⌄
Po pierwsze grożą ostrzeżenia od konkurentów, stowarzyszeń lub centrów konkurencji, połączone z deklaracją zaniechania objętą karą i kosztami adwokata strony przeciwnej. Jeśli ignorujesz obowiązek oznaczania wielokrotnie lub złożysz deklarację zaniechania i potem naruszysz ją ponownie, grożą kary umowne - sąd potwierdził kwotę 5 100 euro za każde naruszenie jako właściwą. Ponadto ustawa dotycząca nieuczciwej konkurencji przewiduje grzywnę do 500 000 euro, chociaż ta maksymalna kwota w praktyce jest rzadko w pełni egzekwowana. W udokumentowanym przypadku influencerka musiała zapłacić 36 000 euro za wielokrotne naruszenia.
Czy obowiązek oznaczania dotyczy również produktów otrzymanych bezpłatnie, o których wcale nie wspominam?⌄
Nie, jeśli nie wspominasz o produkcie w żadnym poście i nie pokazujesz go, nie powstaje obowiązek oznaczania. Sprawa staje się istotna dopiero wtedy, gdy aktywnie prezentujesz podarowany produkt lub o nim mówisz - wtedy liczy się jako świadczenie wzajemne w rozumieniu orzecznictwa Federalnego Sądu Najwyższego, nawet jeśli nie wpłynęły żadne pieniądze. Wyjątek stanowią przypadki, w których produkt pojawia się jedynie przypadkowo jako rekwizyt na zdjęciu bez reklamowania go; tu wartość towaru do 1 000 euro pozostaje nieszkodliwa zgodnie ze zwyczajową klasyfikacją. Jednak gdy chwalą produkt, linkujesz go lub go polecasz, powinieneś go oznaczać, aby uniknąć ryzyka.
Czy funkcja Instagrama 'płatna współpraca z...' wystarczy jako oznaczenie?⌄
Wbudowana funkcja oznaczania współpracy na Instagramie to dobry element, ale sądy nie zawsze uważają ją za wystarczającą samą. Problem pojawia się zwłaszcza wtedy, gdy wskazanie w interfejsie Instagrama można łatwo przeoczyć lub gdy dodatkowe elementy reklamowe w poście - na przykład kod zniżki lub bezpośredni link do zakupu - wykraczają poza samo podanie współpracy. Bezpieczniej jest więc łączyć funkcję Instagrama z dodatkowym, dobrze widocznym wskazaniem w tekście takim jak 'reklama' lub 'ogłoszenie', zwłaszcza na początku posta. W przypadku Stories i Reels zalecane jest dodatkowo wskazanie wyświetlane na obrazie lub wypowiadane na głos, aby wskazanie nie zniknęło podczas szybkiego przewijania.
