Was sollte ich tun, wenn ich eine Google-Fonts-Abmahnung erhalten habe?
Zunächst gilt: Ruhe bewahren und die Forderung nicht unter Zeitdruck unterschreiben oder überweisen. Viele der massenhaft verschickten Abmahnungen wurden inzwischen von Gerichten als rechtsmissbräuchlich eingestuft, etwa vom Landgericht München I am 30. März 2023, wie wahoX berichtet. Es lohnt sich, die Forderung von einer spezialisierten Stelle prüfen zu lassen, bevor irgendetwas unterschrieben wird – gerade vorformulierte Unterlassungserklärungen können weitreichende Folgen haben. Parallel dazu ist es sinnvoll, die eigene Website tatsächlich zu überprüfen und, falls Google Fonts dynamisch eingebunden sind, auf lokales Hosting umzustellen, damit die Grundlage für weitere Forderungen entfällt.
Diese Frage ist Teil unseres Beitrags zu „100 Euro für eine Schriftart: Die Google-Fonts-Abmahnwelle und was sie über Websites verrät". Dort findest du den Kontext und alle weiteren Aspekte.
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